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Waldgeister

Überschrift

Allgemein

Kein anderes Volk ist so unterschiedlich geprägt wie die Waldgeister. Menschen und Zwerge mögen einen vielschichtigen Charakter und große Unterschiede im Aussehen haben, niemand aber reicht an die
Vielfalt der Waldgeister heran.
Es gibt nicht nur ‚die Waldgeister‘, sondern sieben Ausprägungen: die Birken- Eichen, Fichten- und Schwarzeichen Waldgeister, seltener zu finden sind die Akazien und
Dschungelgeister. Eine siebte, etwas ungewöhliche Gruppe sind die Wurzelgeister, die oft Kobolde genannt werden. Es würde uns nicht wundern, wenn Forscher noch einen
weiteren neuen Stamm entdecken würden.

Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie eine starke Bindung zur Natur haben, in, um und unter Bäumen wohnen und immer versuchen werden, die Natur nicht zu Schaden kommen zu lassen.
Tiere töten sie nur in Ausnahmefällen, auch versuchen sie stets, diese in ihrem natürlichen Lebensraum zu belassen und nicht ‚gefangen halten‘, wie sie es nennen. Waldgeister sind überzeugte Vegetarier.
Vielleicht deshalb haben sie die längste Lebensspanne von allen Völkern des Nexus - sie können bis zu tausend Jahre alt werden, die durchschnittliche Lebensdauer ist etwa 700 Jahre, wobei die ersten und oft
langen letzten Jahre in ihrem Baum mitgezählt sind.

Treffen andere Völker auf einen Baumgeist, dann fällt ihnen sofort ein charakteristischer, sehr angenehmer Geruch auf. Für jeden Baumgeist ist dies ein anderer, doch ein jeder läßt einen durchatmen,
sich unbewußt wohler fühlen.

Geburt, Leben und Tod

So ähnlich sich die Völker des Nexus in vielen Dingen zu sein scheinen, so unterschiedlich sind sie auch. Dies trifft für die Waldgeister besonders auf den Kreis des Lebens zu.

Wie in den anderen Völkern auch, geschieht es, dass sich zwei Individuen kennen- und lieben lernen. Meist passiert es am Ende des ersten Drittels ihres Lebens, wenn sie ihre Eltern gefunden
und die Jahre der Wanderschaft abgeschlossen haben. Wenn eine Waldgeistfrau in etwa die Mitte ihrer Lebensspanne erreicht, wird sie fruchtbar und bleibt es für die nächsten hundert Jahre - wenn sie nicht
schwanger wird. Anders als in anderen Völkern können Waldgeistfrauen nur einmal in ihrem Leben gebären. Schon wenige Tage nach der Empfängnis bekommt sie zehn bis fünfzehn ‚Samen‘, kleine, fingernagelgroße,
kugelförmige Wesen mit dünnen, wurzelartigen Auswüchsen. Diese werden dann von den Eltern unter Beachtung ritueller Vorgaben in schon vorher ausgesuchte Bäume gepflanzt.

Die Pflanzung des Sämlings geschieht an einem Morgen, der einen schönen Tag verspricht. Die Rinde des Baumes wird kurz über der ersten Astgabel eingeritzt und etwas abgelöst. Der Sämling wird
dann vorsichtig in eine kleine Kuhle gedrückt, die Rinde über ihm geschlossen und zusammen gebunden. Der werdende Waldgeist verbindet sich mit seinem Baum und reift in ihm heran, bis er mit etwa
siebzig Jahren erwachsen genug ist, dass er seinen Baum verlassen kann.

Birkengeister pflanzen ihre jungen Sämlinge gerne in Birkenwäldchen, in denen die Geschwister dann miteinander aufwachsen. Andere Waldgeister ziehen es vor, die Bäume an möglichst weit voneinander
entfernten Orten auszusuchen, damit ein mögliches Unglück wie ein Waldbrand oder die Axt eines Menschen nicht alle ihre Kinder in den Tod reißt.

Gelegentlich kommt es vor, dass sich zwei Waldgeister verschiedener Art finden und lieben. Das ist aber immer problematisch, da entschieden werden muss, welchem Baum man den Sämlingen gibt.
Passt ein Sämling nicht zum Baum, wird er zwar nicht unbedingt sterben, doch seine Entwicklung ist gehemmt. So ist es auch nicht ratsam, einen Sämling in eine ihm fremde Baumart zu pflanzen.

Wenn ein Waldgeist erwachsen geworden ist, erfasst ihn eine innere Unruhe und sein Baum erscheint ihm eng. Das bedeutet aber nicht, dass er ihn freiwillig verlässt. Meist bedarf es eines Geburtshelfers,
einen anderen Waldgeist, am besten von der eigenen Art, der ihn überredet, den Sprung ins unabhängige Leben zu wagen. Von seinem Baumsprung an weiß er um Vieles, was er nicht lernen muss, sondern instinktiv
erkennt und begreift. Dazu gehört das Wissen um die eigenen Eltern. Es ist nicht notwendigerweise der Name, obwohl auch dieser dazu gehören kann, es ist mehr ein Wissen, wohin sie gehen müssen und die Erkenntnis -
ja, das sind meine Eltern, sobald er sie das erste Mal sieht.

Gelehrte der Waldgeister glauben, dass dies mit der Magie zusammen hängt, die in der Natur der Waldgeister liegt.

Die jungen Erwachsenen machen sich nach einigen Wochen, die sie mit ihrer Geburtshelferin verbracht haben auf eine lange Wanderschaft, um ihre Eltern zu suchen. Dabei nehmen sie Rat und Lehre von jedem an,
der ihnen unterwegs begegnet und bleiben auch für einige Zeit an einem Ort, wenn ihnen das ratsam scheint und erlernen einen Beruf. Irgendwann ist es soweit, sie haben ihre Eltern gefunden und einen wichtigen
Lebensabschitt bewältigt. Für die Eltern ist es ein genauso großer Augenblick der Freude und des Erfülltseins, ist doch diese Lebensaufgabe geglückt.

Wird ein Waldgeist alt, dann ähnelt er oft immer mehr seiner Baumart. Die Haut wird runzelig, die Haare dünner, er wird steif. Es wird Zeit, dass er sich einen Baum zum Sterben sucht. Manchmal verschwindet
ein Waldgeist einfach, verlässt seine Familie um seinen Baum alleine zu suchen und mit ihm und in ihm zu verschmelzen. Die Bäume sind alt, aber noch gesund, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie noch
einige Jahre stehen können. Andere Waldgeister werden von ihrer Familie zu dem Baum gebracht, versorgen ihren Verwandten, der an den Baum gelehnt schläft eine Zeit lang mit Essen. Und plötzlich, an einem Tag ist
der Alte weg, verschmolzen mit dem Baum. Die Familie spürt, sobald sie die Hände an den Stamm legt, dass die Verwandlung geschehen ist und verlässt singend den Ort. Weitere Besuche sind immer möglich -
bis der Baum selbst an Alterschwäche stirbt und umfällt. Bis dahin aber ist der Geist des Waldgeistes zu Mutter Natur zurück gekehrt.

Einzelne Formen der Waldgeister

Wie schon beschrieben unterscheiden sich die Waldgeister in ihrem eigenen Volk untereinander noch mal stark. Hier erfahrt ihr Grundlegendes über die Unterschiede der einzelnen Baumgeister.

Birkengeist

Waldgeister umgibt immer eine Aura der Leichtigkeit, ja der Flüchtigkeit. Besonders stark ausgeprägt ist dies bei den Birkengeistern. Ist man einem begegnet, fragt man sich hinterher,
ob dies Wirklichkeit war oder ob man nur geträumt hat. Birkengeister sind die hellhäutigste, am fragilsten erscheinende Gruppe der Waldgeister. Ihr Haar, ob hell wie das der Porzellansternchen oder dunkle wie ein Fichtenstamm,
immer scheint es leicht um sie herum zu schweben. Ihre Körper sind anmutig und sie scheinen noch höher springen zu können als ihre Brüder und Schwestern von den anderen Baumgeistern.
Ihre Kleidung ist meist ein Hauch von Nichts, selbst eine Rüstung erscheint gewichtslos an ihnen.

Sagt man allen Waldgeistern nach, dass sie einen Hang zum Träumen haben und die Wirklichkeit fliehen, so trifft dies auf Birkengeister besonders zu.
Oft geht auch eine gewisse Unaufmerksamkeit einher und ein Gespräch mit ihnen ist nicht immer einfach zu führen, brechen sie doch oft in etwas unmotiviertes Gelächter aus.
Sie lieben Blumen und würden am Liebsten Felder voller Rosen pflanzen anstelle von Weizen und Rüben.

Wie ihr Name sagt, leben sie meist in Birkenbäumen und sind diejenigen unter den Waldgeistern, die fast keine Steine zum Bauen verwenden, selbst ihre Vorratskammern, die manchmal im Wurzelbereich ihrer Bäume sind,
versuchen sie mit Erde und Holz auszukleiden. Bruchstein ist ihnen ein Gräuel. Birkengeister die nahe am Nabel der Welt leben, sind dazu übergegangen, sehr hohe Bäume aus Birkenstämmen zu errichten.
Man vermutet, dass dies aus einem gewissen Sicherheitsbedürfnis heraus geschehen ist, da der Nabel der Welt ja auch das Tor zu den anderen Völkern ist.

Birkengeister meiden den bewaffneten Wettstreit mit ihresgleichen oder den anderen Völkern, im Kampf mit den Monstern der gefährlichen Welten scheuen sie jedoch kein Risiko.

Die Birkengeister gehören zu den kleinsten ihrer Art und werden Durchschnittlich 1,60m bis 1,65m groß. Da sie in den Baumkronen der leichten, wippenden Birken wohnen, erklärt sich dahier ihre recht geringe Körperliche Größe.

Eichengeist

Die Eichengeister sind wohl die ausgeglichensten aller Waldgeister.
Liebt man die Birkengeister wegen ihrer außerweltlichen Schönheit und ihrer grazilen Erscheinung, schätzt man die Eichen Geister wegen ihrer Freundlichkeit und ihrem entgegenkommenden Wesen.

Auch sie sind schön: ihr harmonischer Körperbau, ihre weichen Gesichtszüge und warmen, meist bräunlichen Farben von Haut, Haaren und Augen bewirken, dass jeder sich in ihrer Gegenwart wohl fühlt.
Verliebt sich ein Mensch in einen Waldgeist , so ist es meist ein Angehöriger der Eichengeister. Auch sie kennen fast alle Haarfarben, doch wird man kein Extrem finden, sie erstrecken sich von einem
warmen Rotblond bis hin zu einem dunklem Braun, sehr selten schwarz. Ihre Augen haben meist die Farbe der Rinde ihres Baumes, oder der des Laubes ihrer Blätter und wer tief in sie schaut sieht die Funken der
Sonne darin tanzen. Sind die Birkengeister bekannt für ihr heiteres Singen, hört man die Eichengeister oft fröhlich lachen.

Sie wohnen in den Kronen ihrer Bäume die oft durch Hängebrücken verbunden sind. Nur wenn sie gezwungen sind, außerhalb ihres Waldes zu wohnen, benutzen sie vorwiegend, wenn auch sehr ungern das Holz ihres Baumes. Bevor ein Baum gefällt wird, leisten sie Abbitte bei ihm und für jeden gefällten Baum werden viele junge Sprösslinge gesetzt, auch außerhalb ihrer Heimatwelt in einer der gefährlichen Welten. Stein wird nur äußert sparsam verwendet, und wenn nur spärlich, bevorzugt werden dann Steinziegel, besonders bemooste.

Die Eichengeister haben im Schnitt eine Größe von 1,65m bis 1,80m. Somit Erscheinen sie aufgrund ihrer Größe den Menschen am ähnlichsten.

Fichtengeist

Die Fichtengeister sind neben den Dschungelgeistern die größten aller Waldgeister was die Körperlänge betrifft. Die Geister der Schwarzen Eiche sind zwar mächtig vom Körperbau und somit auch groß,
verglichen mit den Birken- und Eichengeistern oder gar den Menschen, die Fichtengeister überragen sie jedoch, speziell diejenigen, die sich den hohen Fichten der Taiga verbunden fühlen.

Die Fichtengeister sind die scheusten aller Waldgeister und kommunizieren wenig mit den anderen Geistern, fast nie mit den Menschen, Zwerge und das Wüstenvolk existieren für sie nicht.

Begegnet man doch einem dieser schlanken Waldgeister und er ist geneigt, sich mit einem von uns abzugeben, so bemerkt man bald, dass sie sehr wortkarg sind und manche Fragen einfach ignorieren.
Menschen kommen sie oft wirklich wie ein Baum vor, man redet ‚an sie hin‘ und nichts kommt zurück, der Baum schweigt. Manchmal gibt ein Fichtengeist sich auch Mühe mit der Kommunikation und doch passiert es dann,
dass er einen anschaut und nicht wahrnimmt, oder mit einem Blick ansieht, der unbegreifliches Unverständnis ausdrückt, wie wenn er mit seinen Gedanken weit weg ist und die großen Probleme der Welt und des Kosmos lösen muss.

Die Fichtengeister wohnen hoch, sei es, dass sie ihr Domizil in den hohen Fichten aufschlagen, wo ihre Wohnstätten recht einfach gehalten sind oder in der Nähe des Nabels der Welt ihre Fichten wachsen lassen, oft zu einem dichten Wald in dem sie dann ihre Schlafstätten bauen.

Sie verabscheuen Stein in jeder Form und benutzen ihn nur zur Stabilisierung des Untergrundes wenn sie eine neues Fichtenrefugium planen.

Sie sind groß und schlank wie ihre Bäume. Die meisten werden zwischen 1,90m und 2,10m.

Schwarzeichengeist

Die Geister der Schwarzen Eiche erscheinen als die ruhigsten und behäbigsten Waldgeister. Meist freundlich und jovial, können sie jedoch auch schnell aufbrausend sein.
Das käme von ihrem Umgang mit Menschen und sogar Zwergen, meinen viele der anderen Waldgeister. Hinter dem etwas langsam erscheinenden Waldgeist verbirgt sich jedoch ein heller, wacher Intellekt
und manch ein Gegner hat sich durch ihre Leibesfülle täuschen lassen - sie sind auch schnell, wenn es die Situation erfordert.

Anders als die meisten anderen Baumgeister, leben die Schwarzeichengeister eher Bodennah. Oft bilden mehrere Schwarzeichen eine einzige Wohnstätte.
Die dünnen Birkenstämmchen schauen sie nur mit einem Stirnrunzeln an, das ihren Zweifel an der Haltbarkeit dieses Holzes deutlich ausdrückt.

Schwarzeichengeister sind wohl die Baumgeister, die Stein am ehesten tolerieren. Doch ziehen sie natürlichen Stein Steinziegeln vor, die sie wenn, dann nur als dekorative Elemente benutzen.


Schwarzeichengeister werden im schnitt 1,70m bis 1,80m groß. Ihre Körper Statur ist deutlich breiter als die der Schmächtigen Birken, oder auch Eichengeister.

Akaziengeist

Sieht man einen Akaziengeist, denkt man unbewußt an Wärme, Sonne auf der Haut und atmet tief durch, strömt er doch noch mehr als alle anderen Waldgeister einen unverwechselbaren Geruch aus,
würzig, verwunschen, fremd. Akaziengeister haben oft volles grau-meliertes Haar und eine rotbraune Gesichtsfarbe, aber manche haben auch kupferrotes, leuchtendes Haar oder grünes, kurzes,
das ihren Blättern gleicht und dazu eine leicht ins graue gehende Haut, die im Alter durchaus der Rinde ihres Baumes ähneln kann. Ihre Augen sind meist grün, aber auch von einem warmen Braun, während
blau und andere kühle Farben nicht zu finden sind.

Akaziengeister sind lustige Gesellen, oft tönt das Lachen durch die Äste ihrer luftigen Bäume, man sieht sie die treppenartigen Stämme ihrer Bäume hinauf- und hinunter springen aus dem alleinigen Grund,
weil es Spaß macht. Sie sind sehr freundlich den anderen Baumgeistern gegenüber, zeigen aber auch kein besonderes Interesse an einem näheren Kontakt.

Bislang ist kein Akaziengeist in die Nähe des Spawns gezogen, sei es, weil es nur wenige Individuen gibt, oder weil es ihnen dort einfach zu kalt ist. Eine Besonderheit hebt sie aus den anderen Waldgeistern heraus.
Ihnen scheint es nicht viel auszumachen, ihre heimatlichen Bäume zurückzulassen und die Welt der Shiusai zu besuchen. Es ist, als würden sie dort etwas suchen.

Größen Technisch variieren die Vertreter der Akaziengeister am meisten von der Größe. Zwischen 1,60m und 2m können sie werden.

Dschungelgeist

Neben den Fichtengeistern sind die Dschungelgeister die am hochgewachsensten der Waldgeister. Während die Fichtengeister aber eher zurückhaltend sind, scheuen die Dschungelgeister sich nicht,
stolz herauszutreten und ihre Meinung den anderen kund zu tun. Auch gibt es unter ihnen etliche von stattlicher und sehr beindruckender Figur, mit Hilfe derer sie die Wichtigkeit ihrer Anliegen besonders betonen wollen.

Sie würden es nie den anderen Waldgeistern eingestehen, aber sie halten sich, so sagt man, für die Bedeutentsten aller Waldgeister und begründen dies mit einem Hinweis auf die Wälder selbst: Kein anderer Wald,
sei es ein Birken- oder Fichtenwald, und sei er noch so ausgedehnt, können mit einem Dschungel mithalten. Selbst dichte Schwarzeichen-Wälder würden unter ihrer geringen Höhe leiden.

Vielleicht dient ihre Arroganz den anderen Waldgeistern gegenüber aber auch nur, ihr doch etwas seltsames Aussehen zu kompensieren. Denn anders als alle anderen Waldgeister ist ihre Hautfarbe so unterschiedlich wie die
Farben ihrer Rinde, von einem hellen Ocker über alle braun-olive Nuancen bis zu einem relativ dunklen Braun. Ihre Haare desgleichen - man findet alle Farben von einem hellen Grün bis zu schwarz,
dazu hat ein Haar oft mehrere Farben gleichzeitig, so dass es aussehen kann, als hätten sie Blätter auf dem Kopf. Ihre Augenfarbe gleicht oft die ihrer Haut oder spiegelt die der Haare wieder.

So arrogant wie die Dschungelgeister sind, so freundlich und großzügig können sie auch sein, sind immer bereit, ihren Reichtum zu teilen. Durch das Bewußtsein ihrer Bedeutung und Größe fühlen sie sich aber auch
verpflichtet, die ‚kleineren‘ Waldgeisterarten zu beschützen. So sind in Zeiten der Not und der existentiellen Bedrohung durch die Menschen aus ihren Reihen viele große Krieger hervorgegangen.

Sie leben gut versteckt in den Dickichten des Dschungels, keiner kann so wirklich sagen, ob sie nun allein in den Kronen wohnen, oder sie doch dazwischen wandern. Es wird vermutet das eine Kombination am Ehesten denkbar ist.

Von ihrer schmalen, schlanken Statur hört man oft. Auch ihre Größe ist weithin bekannt. Im Schnitt wird ein Dschungelgeist stolze 2,50m bis 2,60m groß.

Wurzelgeist

Niemand weiß so recht, wo die Wurzelgeister herkamen. Sie fühlen sich keiner der normalen Baumgeistergruppen zugehörig und bevorzugen auch keinen Baum.
Sie meiden die luftigen Höhen der Baumkronen, wo es möglich ist und graben ihre Wohnstätten unter die Wurzel eines Baumes oder benutzen eine natürliche Höhle nahe der Oberfläche.
Diese wird dann jedoch mit Erde und vor allem Holz wohnlich gemacht.

Wurzelgeister sind skurril, sie unterscheiden sich nicht nur in ihren Wohngeheiten von den anderen Waldgeistern, auch ihr Wesen erscheint nicht so offen liegend wie das der Baumgeister.
Sie sind oft verschlossen, doch auf eine andere Weise wie ihre Fichtenbrüder. Ein jedem scheint ein Geheimnis innezuwohnen und sollte man jemals in ihre Augen schauen können, so findet man sich verwirrt wieder.
Es wird ihnen nachgesagt, dass sie weitergehende magische Fähigkeiten hätten, doch mag das nur auf ihr Können in der Braukunst zurückzuführen sein.

Wurzelgeistern wohnt jedoch auch noch ein Wesenszug inne, der den anderen weitgehend abgeht: Sie besitzen ein gehöriges Maß an Humor, Schalk und List.
So mancher Streich der einem anderen Waldgeist gespielt wird mag sehr wohl auf das Konto der Wurzelgeister gehen, selbst die Menschen beschuldigen (zu Unrecht!) immer die Wurzelgeister,
sollte etwas schiefgehen, was sie erstrebt hatten.

Zusammenfassend werden die Wurzelgeister oft als freundlich, aber undurchsichtig charakterisiert. Wie tief diese Freundlichkeit geht wird man wohl nur erfahren, wenn man sich länger mit ihnen beschäftigt.

Angepasst an ihre Wohnstätten werden die Wurzelkobolde zwischen 1,10m und 1,25m. Folglich kann man sie mit ihrer geringen Körpergröße auch mit einem Zwerg vergleiche. Doch die schmale zierliche Statur zeigt schnell
das es sich um einen Wurzelgeist handelt.

Jungvolk

Das Jungvolk der Waldgeister wird Setzlinge genannt. Entscheidet sich der Spieler zu beginn als Waldgeist zu spielen, wird er seine ersten Tage auf dem Server als eben solcher bestreiten.
In der Welt der Waldgeister gibt es ein spezielles Setzlings Gebiet, wo die jungen Waldgeister ihr Zuhause erstellen können.
Um als vollwertiger Waldgeist mit allen Rechten aufzusteigen, muss der Spieler sich beweisen.
Anforderungen sind hierbei ein passendes Wohngebäude in dem Baustil der Waldgeister zu bauen, welches er selbst zum größten Teil gebaut und eingerichtet haben muss.
Ebenfalls ist eine Zeit von mindestens 5 Tagen seit dem ersten Einloggen, eine Grundvoraussetzung. Es bezieht sich nicht auf 5 Tage Spielzeit.

Wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Haus nun fertig ist, fragt einen erwachsenen Waldgeist ob euer Haus dem Stil entspricht. Bejaht der Spieler das, könnt ihr euch an einen Magier wenden.
Hauptverantwortlich ist immer der Magier des jeweiligen Volkes. Sollte aber mehrere Tage dieser nicht angetroffen werden, kann auch ein anderer Volksmagier euer Haus bewerten.
Erst wenn ein erwachsener Waldgeist und ein Teamler, davon überzeugt sind, dass es passt. Werdet ihr vom Setzling zum Waldgeist aufsteigen.

Zusammenfassung:

  • Ein passendes Wohngebäude im Stil
  • Mindestens 5 Tage auf dem Server
  • Zustimmung eines Erwachsenen Waldgeists
  • Zustimmung eines Teamlers

Danach ist es dem Team erlaubt, dass Wohngebäude des neuen Waldgeist einmal an einen anderen Ort zu versetzten.
In oder an eine Stadt oder einem anderen Spieler muss vorher mit dem jeweilig anderem Spieler abgesprochen sein.

Aussehen

Mag ein Mensch von Ferne einen Eichengeist durchaus für seinesgleichen halten, hat er doch auch vier Gliedmaßen und einen Kopf, so wird er beim Näherkommen schnell eines Besseren belehrt.
Waldgeister haben andere Proportionen, kräftige Beine, selbst die leichtfüßigen Birkengeister. Ihre Gelenke sind anders gebaut als die der anderen Völker.
Ein genauer Beobachter kann die Völker des Nexus an ihrem Gang unterscheiden, an der Art ihrer Bewegungen - die Waldgeister setzten sich hier in besonderer
Weise von den anderen Völkern ab. Ihr Gang erscheint, selbst bei einem großen Dschungelgeist leicht, beschwingt, harmonisch.

Welche Farbe die Haut eines Waldgeistes auch haben mag, immer wird man eine leichte Maserung wie bei frisch geschnittenen Holz erahnen können, berührt man sie, ist man erstaunt über ihre Glattheit,
aber auch die relative Härte verglichen mit einer weichen, menschlichen Haut. Die Haare sind immer füllig und haben eine fedrige Qualität und neigen dazu Blätterform anzunehmen, wenn der Wind sie zerzaust.
Alte Waldgeister vermissen, wie alle Vöker, die Frische der Jugend. Manch einer wird seinem Baum immer ähnlicher, die Haut wird ‚rindig‘ , im Ansehen und Anfühlen - aber immer wohnt ihnen eine eigenartige Schönheit inne.

Tierische Körperteile

Bei den Waldgeistern ist es nicht unüblich, dass sie in ihrer Zeit im Baum, Körperteile von Säugetieren Nachbilden, mit denen sie viel Kontakt hatten. Gängige Körperteile die oft von Tieren Nachempfunden werden sind die Ohren, Hörner und der Schweif, in seltenen Fällen auch Hufe. Das Gebiss wird ebenfalls oft angepasst. Meistens bei fleischfressenden Säugetieren, obwohl ein Waldgeist mit einem solchem Gebiss nichts anfangen kann.

Wesen

~ siehe die Einzelnen Waldgeistergruppen ~

Fähigkeiten | Eigenschaften

Die Magie der Waldgeister

Kein anderes Volk ist so magiebegabt wie die Waldgeister, kein anderes Volk braucht so lange, um sie zu beherrschen und kein anderes ist so beschränkt in ihrer Anwendung.
Nicht jede Magieform steht ihnen offen und selbst wenn sie eine Magieform erlernt haben, können sie, mit Ausnahme ihrer Krieger - nur die defensiven Formen benutzen.
Ein Waldgeist kann sich, auf Grund der in ihnen tief verwurzelten Friedfertigkeit, nur verteidigen, und selbst das mag ihm schwer fallen. Er kann keine Magie benutzen, um anzugreifen
und seinem Gegenüber zu schaden ohne sich selbst zu verletzten.

Die Beherrschung jeglicher Magie bedarf der Konzentration, der Focussierung, der Meditation. Das fällt besonders den verträumten Waldgeistern - insbesondere den Birkengeistern - sehr
schwer und so brauchen sie sehr viel länger als alle anderen Völker, bis sie eine Magieform erlernt haben, geschweige denn Meister in ihr sind. Wie bei allen Völkern ist dies erst der Fall,
wenn sie die Mitte ihres Lebens überschritten haben, und das sind bei den Waldgeistern dreihundert und mehr Jahre.

Kann ein begabter Menschenmagier seine Kunst nahezu beherrschen, wenn er am Höhepunkt seines Lebens angelangt ist, so etwas mit 40 - 50 Jahren (bei einer Lebensspanne von 70 Jahren),
so ist es beim Waldgeistmagier nicht anders - seine Kunst wird ihren Zenit erst ereichen, wenn er dreihundert und mehr Jahre alt ist, bei Birkengeistern mag das noch länger dauern.
Das liegt in der Wesen der Waldgeister selber, neigen sie doch zum Träumen, dazu, endlos zu meditieren und ihren Gedanken nachzuhängen. Es einem Waldgeist einfach schwer, sich für längere Zeit zu
konzentrieren, bei der Sache zu bleiben, selbst wenn es um Naturmagie geht.

Naturmagie und die Waldgeister


Besonders die Naturmagie ist den Waldgeistern in die Wiege, oder besser, den Geburtsbaum gelegt. Als einziges Volk ist jedes Individum der Waldgeister mit Naturmagie geboren, auch wenn sie noch
roh und ungeformt ist und erst durch langes, mühevolles Lernen gemeistert wird.

Das erste, was ein junger, gerade geschlüpfter Waldgeist lernen muss ist sie zu kontollieren. Das ist die Aufgabe der ‚Geburtshelfer‘, der Waldgeister, die einen jungen Waldgeist aus seinem Baum schütteln.
Er lernt diese erste Aufgabe relativ schnell, im Laufe weniger Monate und tut in dieser Zeit nicht viel anderes, ist es doch wichtig, um sich und seine Umgebung vor größerem Schaden zu bewahren.
Die Aufgabe des ‚Baumschüttlers’ ist es, ungewollte Ausbrüche zu kanalisieren und unschädlich zu machen. Erst wenn der junge Waldgeist gelernt hat, seine Magie im Zaum zu halten, beginnt seine Ausbildung,
um sie gezielt anwenden zu können.

Die Welt der Waldgeister ist , anders als die drei anderen Welten, selbst magisch. Oft wird sie beschrieben, als sei sie ein Ozean voller Magie, weit und unerschöpflich. Die Magie wird nicht weniger,
wenn ein Waldgeist sie benutzt.

Ein Waldgeist hat eine Art Reservoir für Magie in sich, das, wenn er in der Waldgeisterwelt (früher waren es die tiefen Wälder) lebt, mit ihm wächst, je älter er wird. Hier kann er ungebunden Magie ausüben,
seinem Können entsprechend, sie wird ihm nie ausgehen. Hält er sich jedoch in einer der anderen Welten auf, muss er aus seinem Reservoir schöpfen, und er kann seine Magie nicht mehr ausüben, wenn es erschöpft ist.
Erst ein erneuter Aufenthalt in der Waldgeisterwelt füllt das Reservoir mit der Zeit (über Wochen) wieder auf. Ein alter Waldgeist Magier kann lange aus seinem Vorrat schöpfen, weiß er doch auch,
wie er sparsam damit umgehen kann.

Auch angeborere Magie muss erlernt werden. Angeboren heißt, dass ein großes Potential da ist, das jeder WG in sich trägt. Kann er sie im Zaum halten, wird er schnell die Anfänge erlernen und einfache
Aufgaben erledigen wie das Wachstum der Ernte beschleunigen oder die Krankheit eines Baumes erkennen. Doch sein Potential ist nicht sein alleiniger Vorteil. Waldgeister sind die Meister der Naturmagie,
weil sie singen können wie kein anderes Volk.

Jede andere Magie hat ihre Rituale und ihre gesprochenen Zauberformeln, selbst wenn diese es nur erleichtern, Magie auszuüben und ein Meister sie nicht unbedingt benötigt. Naturmagie kann jedoch kaum nur
mental ausgeführt werden, immer wird ein Lied, eine Melodie, und seien es nur einige gesummte Noten sie begleiten. Waldgeister haben sehr geschmeidige Stimmen, können in Höhen singen wie kein anderes Volk,
Halb - und viertel Töne richtig treffen. Nie wird eine Melodie falsch klingen, und sei sie noch so kompliziert, um eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. Nur ein Waldgeist kann alleine mehrstimmig singen,
nur sein Stimmaparat ist dazu fähig.

Waldgeister können auch mit Naturmagie heilen, aber nur Wesen mit pflanzlichem Charakter, Blumen, Bäume, Waldgeister - keine Tiere oder Mitgieder anderer Völker.

Was Waldgeister nicht können, ist Naturmagie zum Schaden anderer einsetzten. Ein Mensch, der die Naturmagie beherrscht, kann durchaus eine Ernte vertrocknen lassen. Nicht so ein Waldgeist, er würde bei dem
Versuch wahrscheinlich sterben.

Eine Gruppe von Waldgeistern müssen auf die ihnen angestammte Magie verzichten - die Krieger. Mag ein Lehrling noch dazu in der Lage sein, vieles, das er schon gelernt hat, anzuwenden, so wird dies doch
immer weniger der Fall sein, je mehr er sich mental mit der Beherrschun einer Waffe auseinander gesetzt hat. Einem Krieger, der schon ein Diamant-Schwert in der Hand gehalten hat, selbst mit den
erforderlichen Handschuhen, wird nie mehr Naturmagie ausüben können.

Religion und Glaube

Die Waldgeister verehren Naneth Cuil , von der sie geschaffen wurden, so glauben sie, als Antwort auf die Übergriffe der Menschen auf ihre Wälder.
Sie entstanden durch die Lichtmagie der Göttin in den Windungen des Geästes des Zwillingsbaumes.

So ist für die Waldgeistert die Natur selbst heilig und sie zu zerstören ist Unrecht, das eine Strafe nach sich ziehen wird, selbst wenn diese nicht augenblicklich eintritt.
Sie kennen kaum Gebete oder Rituale, ihr Leben selbst ist Verehrung der Natur. In ihrem liebevollem Verhalten gegenüber ihren Mitgeschöpfen, seien es andere Waldgeister, Tiere oder Bäume drücken
sie ihre Verehrung von Mutter Natur aus.

Waldgeister haben Freude an der Bewegung, ihre Dankbarkeit für ihr Leben drücken sie durch Tänze aus oder durch ihren Gesang bei der Arbeit.
Menschliche Ohren sind aber meist zu schlecht um diesen Gesang zu hören, er erscheint ihnen nur wie ein Rauschen der Blätter im Wind.

Geschichtliche Fragmente

Auszug aus der Entstehungsgeschichte

...Als die Waldgeister entstanden ähnelten noch in keiner Weise den heutigen Waldgeistern, sondern waren kleine, fragile Leuchtwesen, des Fliegens mächtig. Diese jungen und unerfahrenen Wesen wuchsen
zunächst wie Früchte am Zwillingsbaum heran. Doch bald zogen sie hinaus in die Welt um ihre Brüder und Schwestern, die Bäume und Mutter Naturs andere hilflose Geschöpfe zu schützen. Die kleinen Waldgeisterlichter
hatten anfangs der brutalen Gewalt der Menschen nichts entgegen zu setzen, doch galt es - so lehrten die religiösen Führer der Menschen - als unheilvoll, sie zu stören. So konnten sie durch ihre reine Anwesenheit
die Natur und die Wälder schützen.

Jedoch nicht für lange. Die Menschen kehrten wieder und Mutter Natur sah sich gezwungen, ihre Waldgeisterlichter wachsen zu lassen. Sie schenkte ihnen die Gabe der Veränderung und Anpassung.
So wuchsen sie mit der Zeit, verloren ihre Fähigkeit des Fliegens, die aber durch eine außerordentliche Sprungkraft ersetzt wurde. Jeder Waldgeist hatte nun eine bevorzugte Baumart an dessen Stamm
er sich klammerte, während er ruhte. Von Anfang an konnten er sein Bewusstsein mit dem des Baumes teilen und so nahmen er mit der Zeit auch die Wesenszüge seiner Baumart an. Die Waldgeister schützten die Bäume,
die Bäume ließen im Gegenzug Wohnstätten für sie hoch in den Bäumen wachsen. Waldgeist und Baum wurde letztendlich eine Einheit, ein Waldgeistsetzling wuchs zunächst in einem Baum heran, bis er ein jugendliches
Alter erreicht hatte und zog sich im Alter, wenn der Tod nahte, wieder in einen Baum zurück.

Baustil

Der Baustil der Waldgeister lässt sich groß als "Naturverbunden" bezeichnen.
Hierbei wird mehr wert auf Details als auf pure Größe gelegt.
Es ist wichtig das ein Spieler sich bewusst ist welcher Art von Waldgeist er angehört und die besonderen Eigenarten, welche bei den Wohnstätten vorwiegen, auch beachtet.
So würde ein Birkengeist wohl nie sein Zuhause in den Baumkronen gegen ein Leben auf dem Boden eintauschen, so wie es die Schwarzeichengeister des öfteren machen.